Heft 284, April 2017 voriges Heft nächstes Heft

Todesfälle

Der Gruß zum 86. Geburtstag unseres finnischen Mitglieds Pentti Vähämäki am 23. März war schon geschrieben, als uns die Nachricht über seinen Tod im letzten Jahr erreichte. - Der amerikanische Logiker, Musiker, Mathematik- und Philosophie-Professor Raymond Smullyan (25.5.1919-6.2.2017) wurde 1979 in Problemkreisen als Autor der Chess Mysteries of Sherlock Holmes bekannt, in dem er Retro-Probleme in spannende Erzählungen verpackte. Zwei Jahre später folgten seine Chess Mysteries of the Arabian Knights, die unter dem Titel Schachgeheimnisse des Kalifen auch auf deutsch erschienen. Anfang Februar verstarb Smullyan im Alter von 97 Jahren.

Kalenderblatt

Elios Camponovo

Turnier der Basler
Schachgesellschaft 1938

1.-3. Preis ex ae.

wKb4, wDg4, wTh1, wLc3, wSe2f8, sKh6, sTf1h4, sLa2e1, sSd2g2, sBb3f3g6g7

#3 (6+11)

Der Schweizer Elios Camponovo (7.9.1909-3.4.1967) leitete den Problemteil der Züricher Zeitung Die Tat. Er scheint seine Probleme überwiegend in der Schweiz publiziert zu haben. Ob er auch ständiger Mitarbeiter der SSZ war, ist mir nicht klar, denn der entsprechende Hinweis auf E. Camponovo in der SSZ 1945 könnte sich auch auf seinen Bruder Ezio beziehen; beide waren sowohl als Partiespieler als auch als Problemkomponisten aktiv - allerdings zitiert die Schweizerische Anthologie Kunstwerke auf 64 Feldern nur Probleme von Elios, der vor nunmehr einem halben Jahrhundert verstarb. Hier ist einer seiner Dreizüger mit interessanten Fesselungs- und Entfesselungsmotiven: 1.Sd4 [2.D:g6#] Lb1 2.Sde6 [3.L:g7#] 2.- Se4/Sc4 3.D:g6/Dg5#.

In St. Petersburg kam vor gut 125 Jahren mit Leonid Kubbel (25.12.1891-18.4.1942) einer der bedeutendsten Studien- und Problemkomponisten auf die Welt. Seine ersten beiden Vornamen (Karl Artur), die auf eine baltendeutsche Abstammung hindeuteten, legte er nach der russischen Revolution von 1917 ab. Kubbel komponierte zunächst überwiegend Probleme (etwa 2300), ab 1918 aber nahezu ausschließlich Studien (ca. 500). Dabei war ihm die Klarheit der Darstellung und die maximale Nutzung des eingesetzten Materials besonders wichtig. Schon ab 1913 war er Redakteur der Schachspalte in Nowoje Wremja. Nach der 1917er Revolution war er von 1922-1931 Mitarbeiter in der Problem- und Studienrubrik von Schachmaty Listok. Daneben veröffentlichte Kubbel 1925 eine Sammlung von 150 Studien, der 1938 eine weitere von 250 Studien folgte. Zuletzt wurde sein Werk im 1984 erschienenen Buch Leonid Kubbel von Wladimirow und Fokin ausführlich präsentiert; es enthält mehr als 400 Probleme und 200 Studien, hinzu kommen im Lösungsteil noch etwa 250 Vergleichsaufgaben.

Leonid Kubbel

Rigaer Tageblatt 1911

wKf3, wLd8, wSg3, wBe2h2, sKg7, sBa2c7e3g6h3h4

Remis (5+7)

Die erste Studie entstammt Kubbels erster Schaffensphase: 1.Sh5+! g:h5 2.L:c7 mit der Absicht, sich nach 2.- a1=D 3.Le5+ D:e5 pattsetzen zu lassen. Aber Schwarz hat dagegen 2.- Kf6, was Weiß mit 3.Lb6 kontert (wieder 3.- a1=D 4.Ld4+ D:d4 patt). Auf 3.- Ke5 wiederholt sich das Manöver noch einmal: 4.La5 a1=D 5.Lc3+ D:c3 patt. Versucht Schwarz, dies durch 4.- Kd4 zu vermeiden, folgt 5.Ld8 Ke5 6.La5 remis.

Leonid Kubbel

Schachmaty Listok 1922

wKa6, wLh4, wSb8, wBc2d2, sKd5, sBa3d4

Gewinn (5+3)

Im zweiten Stück muss Weiß angesichts des sBa3 auf ein Wunder hoffen. 1.Sc6! [2.Sb4+] 1.- K:c6 2.Lf6 Kd5 3.d3 a2 4. c4+ Kc5. Weiß ist verloren?! - So scheint es, aber er hat noch einen vergifteten Pfeil im Köcher: 5.Kb7! a1=D 6.Le7#.

Leonid Kubbel hatte zwei Brüder, die sich ebenfalls der Problemkunst widmeten. Vom älteren, Arwid (12.11.1889-11.1.1938), stammen etwa 500 Probleme, meist Dreizüger im böhmischen Stil. Der jüngere, Jewgeni (23.10.1894-1942), befasste sich vor allem mit Zweizügern. Während Arwid 1938 dem Stalinschen Terror zum Opfer fiel (und später rehabilitiert wurde), verhungerten Leonid und Jewgeni 1942 bei der Belagerung von Leningrad. Wie der Studienkomponist Alexander Herbstman, der 1990 als jüdischer Emigrant die Sowjetunion verließ, später berichtete, war Leonids Schicksal besonders dramatisch: Herbstman, damals Offizier der sowjetischen Armee und in Kenntnis der prekären Lage der Stadt, ließ sich von Kubbel zum Bahnhof begleiten, wo Herbstman ihm eröffnete, ihn unbedingt mitzunehmen, da der wartende Zug die letzte Möglichkeit sei, die Stadt noch zu verlassen. Kubbel lehnte ab, da er seinen Bruder nicht allein lassen könne. In der Stadt erwartete ihn der Tod - er kam vor 75 Jahren.

Semjon Lewman

Skakbladet 1932

wKd7, wDa6, wTd4e1, wLb7d8, wSc6e2, wBf4g3h5, sKf5, sLa3c2, sSe3h3, sBc3d6g4

#2 (11+8)

Semjon S. Lewman (9.11.1896-31.3.1942) komponierte Zwei- und Dreizüger. Er redigierte ab 1920 Schachspalten in den sowjetischen Zeitungen Prawda und Trud, und von 1924-1929 war er Mitarbeiter der Zeitschrift 64. Er schrieb zwei Bücher über zeitgenössische Probleme; der erste, 1928 erschienene Band behandelte Zweizüger, im Folgeband widmete er sich dem Dreizüger. Lewman gehörte zum Kreis um Barulin und Issajew, der sich in den 1920er Jahren erstmals intensiv mit weißen Linienkombinationen im Zweizüger beschäftigte. Sein Name lebt insbesondere in der nach ihm benannten Zweizüger-Linienkombination fort. 1.Tb4 [2.Scd4], 1.- d5 (Lewman-Parade) 2.Se7# (Anti-Lewman-Nutzung), 1.- Sd5 (Lewman-Parade) 2.Sed4 (Anti-Lewman-Nutzung); dazu das Nebenspiel 1.- La4 2.Dd3#. (Dank an Hubert Gockel, der mir das Geschehen erklärt hat, das in Kombination auch maskierter Issajew genannt wird.)

J. R. Capablanca
- Em. Lasker

Berlin 1914

wKd8, wTb8, wSa6, wBb5, sKa7, sSc7d5, sBb6

Weiß gewinnt (4+4)

Der kubanische Weltmeister José Raoul Capablanca (19.11.1888-8.3.1942) hatte ein bemerkenswertes Auge für Kombinationen. Diese Gabe stellte er auch bei einem Besuch des "Good Companion Chess Problem Club" in Philadelphia unter Beweis, wo er am 19. November 1915, seinem 27. Geburtstag, an einem Lösewettbewerb teilnahm, in dem 10 Zweizüger zu lösen waren. Er war Schnellster in 27 Minuten, was ihm viel Lob und eine Huldigung in der nächsten Ausgabe der Good Companions-Zeitschrift Our Folder einbrachte. Capablanca hat fast nichts komponiert; in Irving Chernews Buch Capablanca's best chess endings (Dover, 1982) heißt es dazu auf dem Rückumschlag: "Capablanca had no need for isolated artistic theory or compositions - he composed and created chess art as he played." Zugegeben: Sein Spiel brachte prächtige Ideen hervor, wovon die 1914 in Berlin gespielte Schnellpartie gegen den damals noch amtierenden Weltmeister Lasker Zeugnis gibt: 1.S:c7 S:c7 2.Ta8+! Eine phantastische Idee. (2.K:c7? Patt, 2.Kc8 S:b5 remis) 2.- S:a8 3.Kc8 und Weiß gewinnt. Gewiss beeindruckend - aber ist da wirklich kein Bedarf mehr an künstlerischer Verdichtung?

J. Hasek

Prace 1948

wKc8, wTb8, wLf4, wBb5, sKa7, sTd7, sSf6, sBb6

Gewinn (4+4)

Als Mark Liburkin die Idee 20 Jahre später aufgriff, erwies es sich als überraschend schwierig, sie anzureichern. Der wohl einzige korrekt gebliebene Versuch stammt von J. Hasek: 1.Lc7! Sd5! (1.- T:c7+ 2.K:c7 Sd5+ 3.Kc8 Se7+ 4.Kd7 und Weiß gewinnt) 2.K:d7 S:c7 3.Ta8+ S:a8 4.Kc8 Sc7 5.K:c7 usw.

Archibald Johnston Neilson (31.10.1871-17.4.1942) lebte in Glasgow. Seine größe schachliche Leistung ist jedoch mit einem anderen Ort verbunden, denn er war 1894 der Gründer der Schachspalte im Falkirk Herald, einer Zeitung, die sein Großvater 1846 gegründet hatte. 48 Jahre lang führte er die in der ganzen Welt beachtete Spalte, die bis zu ihrem Ende fast 5000 Probleme brachte, und in der er viel Platz (meistens zwei Zeitungsspalten, bei Bedarf auch mehr) für seine Schachecke beanspruchen konnte. In seinem Nachruf auf Neilson im British Chess Magazine bezeichnete T. R. Dawson diese Spalte als eine ganze Bibliothek voller interessanter Notizen, Neuigkeiten und Schach. Als eigenständiger Komponist ist Neilson nur selten aufgetreten, in der PDB ist nur ein einziges Problem von ihm enthalten.

Anatol Tschepurnoff (19.10.1871-29.4.1942) war ein finnisch-russischer Spieler, der sich vor dem Ersten Weltkrieg an vielen Turnieren in St. Petersburg beteiligte. 1922 gewann er die erste finnische Meisterschaft. 1924 gehörte er als Vertreter Finnlands zu den 15 Delegierten, die am 20. Juli die Gründungsurkunde der FIDE unterzeichneten. Als Problemkomponist ist er nur ganz sporadisch aufgetreten.

Viel produktiver war der Österreicher Ottmar Weiß (31.10.1860-28.4.1942), der viele seiner etwa 1000 Aufgaben unter dem Pseudonym Ottmar Nemo veröffentlichte.

Oscar Blumenthal

Berliner Schachzeitung
1871

wKf4, wDa3, wLg6, wSb4, wBe3, sKc4, sBc6

#2 (5+2)

Oskar Blumenthal (13.3.1852-24.4.1917) gründete nach seinem Germanistik-Studium in Leipzig die Zeitschrift Deutsche Dichterhalle und gab im Folgejahr in Dresden die Neuen Monatshefte für Dichtkunst und Kritik heraus. Ab 1875 war er Feuilleton-Chefredakteur des Berliner Tageblatts und schrieb vor allem Theaterkritiken. 1877 wandte er sich einer anderen Aufgabe zu und gründete das Berliner Lessing-Theater, das er ein Jahrzehnt lang leitete, bevor er sich 1898 ganz der Schriftstellerei verschrieb. Von seinen zahlreichen Lustspielen war insbesondere der Reiseschwank Im weißen Rössl ein Publikumserfolg. Blumenthal befreundete sich in seiner Leipziger Zeit mit Minckwitz, dem Herausgeber der Schachzeitung, und wandte sich bald dem Problemschach zu; erste Aufgaben erschienen um 1869. Nach einer langen Kompositionspause von Mitte der 1870er Jahre bis etwa 1900 (so stellt es sich in der PDB dar) komponierte er wieder und publizierte 1902 und 1903 seine beiden Bände mit Miniaturen - der Begriff wurde hier erstmals geprägt. Nach seinem Tod vor 100 Jahren erschien der erste Band in neuer Auflage, weniger aufwendig gestaltet, aber diesmal, den Zeichen der Zeit folgend, mit einem hinzugefügten Quellen-Register. Nachfolgend ein Frühwerk mit Opferschlüssel. Schon damals schätzte er die kleine Form: 1.Sd5 Zugzwang. 1.- K:d5 2.Lf7 Idealmatt, 1.- c:d5 2.Ld3 Mustermatt, 1.- Kb5 2.Ld3# und 1.- c5 2.Dd3#. (Hier verwende ich absichtlich die Vornamensschreibung mit "c", die ebenso wie die mit "k" überliefert ist.)

Vor 125 Jahren verstarb Aurelio Abela della Torre (1843-30.4.1892). Er war der erste spanische Komponist, der international in Erscheinung trat. Von ihm stammen ungefähr 100 Probleme, hauptsächlich Zwei- und Dreizüger, die er anfangs in der zwischen 1857 und 1869 in Madrid erschienenen Zeitschrift El Museo Universal veröffentlichte, dann auch in England und Frankreich. Abela war Arzt in Malaga, er leitete mehrere namhafte medizinische Institute.

Georg Bernhardt

Neue Wiener
Schachzeitung
1923

wKe4, wBa4d5g3, sKd1, sLh2, sBd4e7h5

Remis (4+5)

Georg Heinrich Bernhardt (1.3.1892-12.12.1964) erlernte mit 17 Jahren das Schachspiel, war zunächst als Fernschachspieler aktiv, veröffentlichte 1918 seine erste Studie, der mehr als 250 weitere folgen sollten. Eine seiner Kompositionen wurde dadurch geehrt, dass der russische Studienspezialist Bondarenko sie in seine Galerie der Studienkomponisten aufnahm - damals eine besondere Auszeichnung für einen deutschen Komponisten. Dass dies keine Korrektheit garantiert, konnte man im Juni-Heft der Schwalbe 1996 nachlesen, wo unser damaliger Sachbearbeiter Jürgen Fleck diese Studie korrigierte. Hier ist ein anderes, für den Komponisten typisches Stück, in dem sich Weiß in ein Patt retten kann: 1.d6! e:d6 2.Kd3! L:g3 3.a5 d5 4.a6 Lb8 5.a7 L:a7 patt. Die Stellung wurde mehrfach als angebliches Partiefragment verbreitet, kurioserweise sogar vom Deutschen Schachbund.

Orestes Augustus Brownson Jr. (18.4.1828-28.4.1892) war eine wichtige Person für die Entwicklung des amerikanischen Problemschachs. Er gründete 1870 das Dubuque Chess Journal, das bald einen besonderen Ruf erlangte. Daneben publizierte er Bücher über den 2. amerikanischen Schachkongress und eine Sammlung von Problemen von George Edward Carpenter. Zu seinen vielen Aktivitäten gehörte auch die Organisation des allerersten Hilfsmatt-Turniers, das er 1872 im Dubuque Chess Journal ausschrieb.

Gyula Neukomm

Fairy Chess Review 1949

wKb1, wBf6, sKf4, sLd1, sBd5f7

h#8 b) Ld1 → b3(2+4)

Gyula Neukomm (22.4.1892-9.10.1957) war einer der Hauptvertreter der ungarischen Problemschule. Er komponierte hauptsächlich Hilfsmatts, Zwei- und Dreizüger (etwa 750). Die Beispielaufgabe stammt aus einer Zeit, in der das einphasige Hilfsmatt die Norm war und bietet, aus damaliger Perspektive, einen Blick in die Zukunft des Genres. a) 1.d4 Kc1 2.d3 K:d1 3.d2 Ke2 4.d1=D+ Kf2 5.Dg4 Kf1 6.Dg7 f:g7 7.Kg3 g8=D+ 8.Kh2 Dg2# und b) 1.d4 Kb2 2.d3 Kc3 3.d2 Kd3 4.d1T+ Ke2 5.Tg1 Kf2 6.Tg7 f:g7 7.Kg4 g8D+ 8.Kh3 Dg3#. Neukomm war vielseitig engagiert; er gehörte zum Redaktionsteam der von László Tóth herausgegebenen ungarischen Zeitschrift Magyar Sakkvilág, brachte einige Problemschach-Artikel in Turnierbüchern unter, so z. B. im Turnierbuch Kecskemét 1927 einen Beitrag über Zugwechsel-Zweizüger mit Bauern-Umwandlung im Schlüsselzug oder im Turnierbuch Györ 1924 (zusammen mit Norbert Kovács und László Schór) ein ungarisches Problemschach-Wörterbuch (Feladvány Müszótár). 1936 zählte Neukomm zu den Gründern des ungarischen Problemistenverbands und nach dem Zweiten Weltkrieg auch zu den Gründervätern der FIDE-Problemkommission PCCC, deren erster Präsident er wurde.

Alexander Petrow

Shahmati igra 1824

wKh1, wLd4d5, wSg4f3, sKh7, sTa4, sSd8e8, sBa5b6c7d6e6f7g6h5

#12 (5+12)

Vor 150 Jahren starb Alexander Dmitrijewitsch Petrow (12.2.1794-22.4.1867), der von Zeitgenossen "nordischer (manchmal auch: russischer) Philidor" genannt wurde. Er spielte eine herausragende Rolle in der schachlichen Entwicklung Russlands. Schon im Alter von 15 Jahren galt er als stärkster russischer Spieler, sein 1824 als zweites russische Schachbuch veröffentlichtes Werk Schachmatnaja igra ... behandelte das Schachspiel in systematischer Ordnung und wurde durch Partien Philidors mit eigenen kritischen Kommentaren ergänzt. Zum ersten Schachturnier der Geschichte (London 1851) wurde er eingeladen, kam aber nicht. Petrow war literarisch interessiert und schrieb mit Aus dem Leben von Schachspielern eine frühe schachbelletristische Artikelserie. Auch war er befreundet mit Alexander Puschkin, dem Begründer der modernen russischen Literatur. Wie bei anderen prägenden Schachspielern seiner Zeit (z. B. Anderssen oder Staunton) gehörte auch bei Petrow die Problemkomposition zum kompletten Schachspieler. Seine bekanntestes Problem ist unter dem Titel "Die Flucht Napoleons von Moskau nach Paris" berühmt geworden, aber nebenlösig. Hier ist eine ähnliche Hetzjagd auf den sK durch die weiße Kavallerie: 1.Sg5+ Kg8 2.Sh6+ Kf8 3.Sh7+ Ke7 4.Sg8+ Kd7 5.Sf8+ Kc8 6.Se7+ Kb8 7.Sd7+ Ka7 8.Sc8+ Ka6 9.Sb8+ Kb5 10.Sa7+ Kb4 11.Sa6+ Ka3 12.Sb5#.

Zum Schluss noch zwei Kurzmeldungen: Erst im letzten August-Heft erschien eine Kalenderblatt-Notiz zum 100. Todestag von Hermann Rübesamen (26.4.1892-7.7.1916). Jetzt wäre er 125 Jahre alt geworden.

In Heft 236 erschien zum 100. Todestag von Friedrich Ludwig Balthasar Amelung (23.3.1842-22.3.1909) eine Kalenderblatt-Notiz. Jetzt kann an seinen 175. Geburtstag erinnert werden.

Und ganz am Ende noch ein Quellen-Nachtrag zu Heft 283: Die Studie von John Crum erschien 1913 im Glasgow Weekly Citizen. Dank an John Roycroft für den Hinweis.

(GüBü)


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