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Heft 240, Dezember 2009 voriges Heft nächstes Heft

Kalenderblatt

Der Redaktionsschluss ist schon überschritten, der Platz im Heft ist knapp, daher seien diesesmal nur ganz kurz einige Gedenktage genannt. Vor 25 Jahren verstarben der Märchenschachspezialist und Publizist Albert Heinrich Kniest (15.5.1908-8.11.1984), einen Tag später der tschechische Endspielexperte Jindřich Fritz (15.6.1912-9.11.1984), ihnen folgten der dänische Komponist Poul Hage (16.3.1906-11.12.1984) und der fränkische Zweizüger-Komponist Michael Schneider (11.5.1905-23.12.1984).

Vor 125 Jahren geboren wurde Otto Weisert (20.11.1884), über dessen Todestag mir nichts bekannt ist. Weisert fand Anfang des letzten Jahrhunderts zum Problemschach und erlebte die Entwicklung des Neudeutschen Schachproblems unter Kohtz und Kockelkorn, v. Holzhausen und anderen. Seit 1910 war er für A. C. White als Sammler tätig, dessen White to play-Buch ihn zur Komposition von Zugwechsel-Selbstmatts anregte und in Kontakt mit Eduard Birgfeld brachte, in dessen Fata Morgana eine ganze Reihe dieser Aufgaben aufgenommen wurden.

Vor 150 Jahren geboren wurde Rudolf L'Hermet (28.11.1859-25.11.1945), der über mehr als sechs Jahrzehnte hinweg komponierte und dabei meist seinen Vorbildern Sam Loyd und Shinkman nacheiferte und daneben auch ein erfolgreicher Partiespieler sowie langjähriger Madgeburger Vereinsvorsitzender war. Ebenfalls vor 150 Jahren wurde Eduard Mazel geboren (24.12.1859-27.12.1943), der vor mehr als einem Jahrhundert eine erbitterte Fehde mit Johannes Kohtz austrug, was in den von beiden Kontrahenten geführten Schachspalten nachzulesen ist (Mazel in der Wiener Schachzeitung, Kohtz im Deutschen Wochenschach).


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