43. Deutsche Lösemeisterschaft 2019 in Berlin

Am letzten Aprilwochenende fand in den Räumen des SC Berlin-Kreuzberg die diesjährige deutsche Lösemeisterschaft statt. 29 Löser aus 10 Ländern hatten den Weg in die Hauptstadt gefunden. Die meisten Aufgaben waren von Silvio Baier ausgesucht worden.

Nach einer relativ leichten #2-Auftaktrunde konnte sich Boris Tummes nach den Dreizügern an die Spitze setzen. Diese Führung baute er bei den Studien noch aus, was ihm nach dem ersten Tag einen gewissen Vorsprung verschaffte. Da ihm auch am zweiten Tag kein Ausrutscher unterlief, gewann er letztlich souverän seinen achten Titel. Dahinter belegten Eddy Van Beers (BEL) und Aleksandr Bulavka (BLR) die Plätze 2 und 3, knapp dahinter Abdelaziz Onkoud (MAR). Vorjahressieger Vidmantas Satkus (LTU) landete auf Platz 5 vor Rekordsieger Arno Zude, der mit einer schwachen Hilfsmattrunde noch aus den Medaillenplätzen herausfiel. Drittbester Deutscher wurde auf Platz 8 Michael Pfannkuche, womit beim WCSC wieder die Mannschaft mit den drei deutschen GM in Vilnius an den Start geht. Den vierten Startplatz als Einzellöser beim WCSC sicherte sich Frank Richter knapp bei Punktgleichheit mit zwei Minuten Vorsprung vor Ronald Schäfer. Bemerkenswert noch das Ergebnis des einzigen Jugendlichen Aleksey Popov (RUS) auf Platz 7 mit einer erreichten FM-Norm. Mit dem zweiten Platz und den damit gewonnenen Punkten übernahm Eddy Van Beers wieder die Führung im World-Solving-Cup.

Für eine Reihe von Teilnehmern war das Turnier die letzte Generalprobe vor dem ECSC ein Wochenende später in Athen. Mit dem Ausblick auf die nächste DLM 2020, die in Hofheim am Taunus zum 100jährigen Jubiläum des SV 1920 Hofheim stattfinden wird, endete eine gelungene Veranstaltung.

Alle Ergebnisse unter www.wfcc.ch sowie hier als PDF.

Axel Steinbrinck
3.5.2019


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