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Finanzordnung der "Schwalbe, deutsche Vereinigung für Problemschach"

Für die Finanzverwaltung der Schwalbe gelten übergeordnet die Satzung und die Bestimmungen des Vereinsrechtes. Bei Unklarheiten und in Fragen, die durch diese Finanzordnung nicht geregelt sind, entscheidet der Vorstand.

1 Aufbringung der Mittel

1.1 Mitgliedsbeiträge, Beiträge von Ehrenmitgliedern und fördernden Mitgliedern:
Für die Mitgliedschaft in der Vereinigung wird ein Beitrag erhoben, der zum Beginn eines jeden Kalenderjahres fällig ist. Seine Höhe wird durch die Hauptversammlung festgelegt. Für Jugendliche, die zu Beginn des Kalenderjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wird ein ermäßigter Beitrag festgelegt, ebenso für Neumitglieder im ersten Beitrittsjahr. Über sonstige Beitragsreduzierungen in Ausnahmefällen entscheidet auf schriftlichen Antrag der Vorstand. Die Folgen nicht erfüllter Zahlungspflichten regelt die Satzung. Ehrenmitglieder der Schwalbe sind beitragsfrei gestellt. Fördernde Mitglieder zahlen neben dem Mitgliedsbeitrag eine Förderspende. Ihre Höhe wird ebenfalls durch die Hauptversammlung festgelegt.

1.2 Spenden und Schenkungen:
Spenden und Schenkungen werden von natürlichen Personen und Organisationen entgegengenommen. Auf Wunsch wird bei Spenden durch den 1. Vorsitzenden oder durch den Kassenwart eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

1.3 Bücherverkauf und Verkauf von Einzelheften:
Der Vereinigung gehen die Einkünfte aus dem Verkauf und Versand von Büchern durch den Bücherwart und durch den Verkauf von Einzelausgaben der Mitgliederzeitschrift zu.

1.4 Zuschuß des Deutschen Schachbundes:
Die Vereinigung ist im Deutschen Schachbund einem Landesverband gleichgestellt. Sie nimmt die gemäß den Beschlüssen des Deutschen Schachbundes gezahlten Zuschüsse ein.

1.5 Zinserträge:
Der Vereinigung gehen die Zinserträge aus ihren Konten und ggf. verzinslichen Geldanlagen zu.

2 Erstattung von Aufwendungen
Die Erstattung von Aufwendungen unterliegt den in §3 der Satzung festgelegten Grundsätzen. Dem Gebot der sparsamen Verwendung der Mittel ist stets Rechnung zu tragen. Die Erstattung von Auslagen nach Ziffern 2.1 bis 2.5 setzt grundsätzlich den Nachweis durch Belege (Fahrkarten, Flugtickets, Rechnungen usw. im Original) gegenüber dem Kassenwart voraus. Erstattungen sind zeitnah, spätestens aber innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Veranstaltung/Reise (Ziffern 2.1 bis 2.4) bzw. des Kalenderjahres (Ziffer 2.5), in schriftlicher Form anzufordern.

2.1 Ausrichtung der Hauptversammlung:
Die Schwalbe übernimmt Kosten für Organisation und Durchführung der Hauptversammlung; über ihre Höhe ist vom Veranstalter die vorherige Zustimmung des 1. Vorsitzenden einzuholen (*).

2.2 Ausrichtung von Wettbewerben:
Für die Ausrichtung von Meisterschaften, Turnieren und sonstigen Veranstaltungen für die Komposition oder das Lösen von Schachproblemen, die von der Schwalbe ausgerichtet oder unterstützt werden, können Aufwendungen erstattet bzw. Zuschüsse geleistet werden. Die Höhe der Zahlung wird für regelmäßige Veranstaltungen vom Vorstand festgelegt (*), ansonsten entscheidet im Einzelfall der 1. Vorsitzende.

2.3 Teilnahme an Wettbewerben:
Für die Teilnahme von der Schwalbe nominierter deutscher Schachfreunde an Wettbewerben für die Komposition oder das Lösen von Schachproblemen können Zuschüsse für entstandene Aufwendungen geleistet werden. Für regelmäßige Veranstaltungen wird die Höhe der Zahlung vom Vorstand festgelegt (*), ansonsten entscheidet im Einzelfall der 1. Vorsitzende.

2.4 Auslagenerstattung für Reisen:
Für Reisen im Auftrag der Schwalbe erhalten Mitglieder des Vorstandes, sonstige Funktionsträger und beauftragte Personen Fahrt- und Unterbringungskosten sowie Teilnahmegebühren gegen Beleg ersetzt. Erstattet werden die Kosten für Bahnfahrten (Fahrpreis 2. Klasse, Tarifermäßigungen sind zu nutzen), Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und notwendige übernachtungen. Auch Reisen mit dem eigenen PKW sind erstattungsfähig, Näheres regelt eine Festlegung durch den Vorstand (*). Ein Tagegeld wird nicht gezahlt. Ausgaben für Verpflegung sind nicht erstattungsfähig.

2.5 Auslagenerstattung für Verwaltungstätigkeiten:
Mitglieder des Vorstandes, sonstige Funktionsträger und beauftragte Personen (auch WCCT-Gruppenleiter, Sekretär beim WFCC-Treffen, Layouter) erhalten ihre Auslagen für Bürobedarf, Verbrauchsmaterial, Kopien, Porto und Telefonate gegen Belege in voller Höhe ersetzt. Die Auslagen für Telefonate können bei Einverständnis des Kassenwartes pauschal abgerechnet werden. Vorschussregelungen bedürfen der Zustimmung des 1. Vorsitzenden.

3 Sonstige Verwendung der Mittel
3.1 Mitgliederzeitschrift, Bücherankauf, Bankspesen:

Die Vereinigung trägt die Kosten für Druck und Versand der Mitgliederzeitschrift, für den Ankauf von Büchern durch den Bücherwart und die für die Führung ihrer Konten erhobenen Gebühren.

3.2 Beitrag an den Deutschen Schachbund:
Die Vereinigung ist im Deutschen Schachbund einem Landesverband gleichgestellt. Sie trägt die daraus gemäß den Beschlüssen des Deutschen Schachbundes entstehenden Beitragspflichten.

3.3 Weitere Ausgaben:
In besonderen Einzelfällen kann der Vorstand die Übernahme weiterer Kosten beschließen.

4 Haushalts- und Kassenführung

4.1 Haushaltsjahr:
Das Haushaltsjahr ist das Kalenderjahr.

4.2 Kontoverbindungen und Vollmachten:
Die Zahlungsverkehrskonten der Vereinigung lauten auf den Namen "Schwalbe". Verzinsliche Geldanlagen sind möglich. Die Inanspruchnahme von Darlehen oder Krediten ist nicht möglich. Die Wahl der Bankverbindungen sowie der Geldanlagen trifft der Kassenwart in Abstimmung mit dem 1. Vorsitzenden. Für den Bücherwart kann in Abstimmung mit dem 1. Vorsitzenden die zusätzliche Verfügungsberechtigung für ein Konto festgelegt werden. Für alle weiteren Konten sind allein der Kassenwart und der 1. Vorsitzende einzeln und unabhängig voneinander verfügungsberechtigt.

4.3 Kassenbericht:
Der Kassenwart legt zur Hauptversammlung die Kassenberichte für die seit der letzten Hauptversammlung abgelaufenen Kalenderjahre vor. Der Kassenbericht enthält in zusammenfassender gegliederter Auflistung die Einnahmen und Ausgaben, das Finanzvermögen zum Anfang und zum Ende des Jahres und ggf. größere Außenstände. Auf Wunsch eines Mitgliedes erfolgt eine detailliertere Auflistung.

4.4 Kassenprüfung:
Für jedes Kalenderjahr werden auf der vorangehenden Hauptversammlung mit Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder zwei Kassenprüfer gewählt. Diese müssen Mitglieder der Schwalbe sein, dürfen aber nicht dem Vorstand angehören. Die Kassenprüfer legen auf der Hauptversammlung vor der Entlastung des Kassenwartes mündlich oder schriftlich einen kurzen Bericht über das Prüfergebnis vor.

4.5 Aufbewahrungsfristen:
Die der Haushalts- und Kassenführung zugrunde liegenden Unterlagen, Aufzeichnungen und Belege sind nach den gesetzlichen Bestimmungen aufzubewahren. Verantwortlich hierfür ist der Kassenwart.

5 Verjährungsfristen
Für Verjährungsfristen gelten die gesetzlichen Vorschriften.

6 Gültigkeit
Diese Finanzordnung gilt für alle Konten und Nebenkassen der Vereinigung. Sie tritt mit der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung am 13.10.2001 in Kraft.

(*) Die maximalen Erstattungsbeträge für regelmäßige Veranstaltungen und Reisekosten werden regelmäßig vom Vorstand festgelegt. Auskünfte hierzu erteilt der Kassenwart.

Erstattungsregelungen ab 2016, beschlossen durch den Vorstand der Schwalbe:
Teilnehmer an der Löse-Weltmeisterschaft:
Es werden Reisekosten bis zu einer Höhe von 300 Euro erstattet.

Teilnehmer an der Löse-Europameisterschaft:
Es werden Reisekosten bis zu einer Höhe von 100 Euro erstattet.

Kosten für die Mitgliederversammlung der Schwalbe:
Die zu erstattenden Kosten für die Saalmiete sollen im akzeptablen Rahmen bleiben und sich an den ortsüblichen Maßstäben orientieren.

Veranstalter der deutschen Lösemeisterschaft:
Die zu erstattenden Kosten der Veranstaltung sollten 400 Euro nicht überschreiten.

Reisen mit dem PKW:
Pro gefahrenem Kilometer werden 0,20 Euro erstattet.


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